Gartenpflege in Ostritz auf einer Streuobstwiese
Am Kloster St. Marienthal in Ostritz liegt eine große Streuobstwiese mit altem Baumbestand. Die Stadt ist außerdem Sitz des Kompetenzzentrums Oberlausitzer Streuobstwiesen, das die Pflege solcher Flächen im gesamten Landkreis Görlitz unterstützt. Ein Grundstück mit alten Obstbäumen und einer Wiesenfläche kommt in und um Ostritz deshalb immer wieder vor, und das verändert einiges an der Gartenpflege.
Das gehört bei der Pflege einer Streuobstwiese in Ostritz dazu:
- Wiesenfläche unter den Bäumen nur ein- bis zweimal im Jahr mähen, deutlich seltener als einen Zierrasen
- Mähtermin so legen, dass die Baumwurzeln dabei nicht beschädigt werden
- Fallobst und Herbstlaub gemeinsam einsammeln
- Alte oder abgestorbene Sträucher am Rand der Fläche entfernen
- Zugewachsene Bereiche schrittweise freischneiden
- Wege und Zufahrt zur Fläche von Bewuchs freihalten
Rasen mähen unter alten Obstbäumen
Unter großen, alten Obstbäumen bleibt der Boden im Schatten länger feucht als auf einer freien, sonnigen Fläche. Die Wurzeln vertragen außerdem keinen zu tiefen Schnitt und keine schweren Maschinen direkt am Stamm. Auf einer echten Wiesenfläche mit hohem Gras mähen wir seltener als auf einem Zierrasen, dafür mit einem kräftigeren Mäher, der auch dichten Bewuchs bewältigt.
Fallobst und Laub im Herbst
Unter alten Obstbäumen fällt im Herbst mehr an als auf einem Grundstück ohne Baumbestand, Fallobst zusätzlich zu Laub. Bleibt es über Wochen liegen, fault es auf der Fläche und zieht Wespen an. Bei der herbstlichen Grundstückspflege sammeln wir Fallobst gemeinsam mit Laub und Schnittgut ein und häckseln größere Mengen, bevor die Fläche für den Winter frei ist.
Eine verwilderte Fläche wieder herrichten
Wurde eine Streuobstwiese länger nicht gepflegt, steht das Gras hoch und dicht, und Sträucher am Rand breiten sich aus. Krupa Haus-Service schneidet solche Flächen schrittweise frei, mäht den Altbewuchs in mehreren Durchgängen herunter und entfernt abgestorbene Sträucher, bevor die Fläche wieder in einen regelmäßigen Pflegerhythmus übergeht.
Passende Leistungen
Deutlich seltener als ein gepflegter Rasen. Ein Schnitt im Frühsommer, etwa ab Ende Juni, und ein zweiter im Spätsommer reichen bei den meisten Wiesenflächen unter Obstbäumen aus. Wie oft im Einzelfall sinnvoll ist, hängt vom Bewuchs ab und legen wir bei der Besichtigung fest.
Es fault auf der Fläche, zieht Wespen und andere Insekten an und erschwert das spätere Mähen zusätzlich. Bei der Herbstpflege sammeln wir Fallobst zusammen mit Laub und Schnittgut ein, damit die Fläche für den Winter frei ist.
Ja, meistens. Wir schneiden zugewachsene Flächen frei, entfernen abgestorbene Sträucher und mähen dichten Altbewuchs in mehreren Durchgängen herunter, bevor die Fläche wieder regelmäßig gepflegt werden kann. Wie viele Termine dafür nötig sind, hängt vom Zustand der Fläche ab.
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